Die Geschichte vom Soldaten (2017)

Strawinsky regte den Schriftsteller Charles-Ferdinand Ramuz an, dieses russische Märchen für einen Erzähler und zwei Schauspieler (Soldat und Teufel) in Verse zu setzen. Bei der Umsetzung versuchten Strawinsky und Ramuz, mit einer kleinen Besetzung eine möglichst grosse dramatische Wirkung zu erzielen. Es wurde 1918 mit einem Septett und zwei Schauspielern in Lausanne uraufgeführt. Kurz darauf schrieb Strawinsky eine Fassung für ein Trio mit Klavier, Violine und Klarinette.

Blaubart verwendet die nahe am Original liegende Übersetzung von Mani Matter aus dem Jahr 1963. Das Trio hat den Text etwas gekürzt, sich auf den Leib geschrieben und bereichert die gewitzte und zeitlos erzählte Geschichte mit eigenen Tönen.  Vorhang auf!

Blaubart spielt Blaubart

2015 - 2017

Herrrreinspaziert, das Böse lauert überall! Dieses Programm von Blaubart steht ganz im Zeichen seines Namenpatrons. Die Legende über den Frauenmörder Blaubart wurde erstmals vor über dreihundert Jahren in einer französischen Märchensammlung niedergeschrieben. Bis heute beflügelt diese Urgeschichte des Schauermärchens die Fantasie unzähliger Musiker/innen und Schriftsteller/innen. So auch Blaubart. Die Musik des Trios ist sowohl vom Jazz, wie auch von klassischer Kammermusik geprägt. Eigenkompositionen und Improvisationen lassen musikalische Gegensätze aufeinandertreffen – subtil und expressiv. In der von Béla Bartók inspirierten Interpretation des Trios Blaubart nimmt die düstere Sage eine unerwartete Wendung…


Bei der Aufnahme oben handelt es sich um die ganze Aufführung des Programms in der ehemaligen Wäscherei Patyolatt in Budapest (https://youtu.be/bvOBLrldyjo)


Unten ein Ausschnitt aus der CD: Wuchs (Ch. Wirth), Halle 5 (M. Keller)

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Blaubart spielt Blaubär 2012 / 2013

Musikalische Lesung / szenisches Konzert aus dem Roman 

"Die 13 ½ Leben des Käpt‘n Blaubär" von W. Moers

Nach rein musikalischen Programmen hat sich Blaubart für dieses Projekt mit dem Schauspieler Julius Griesenberg zusammengetan, um das Allerneuste aus seiner Küche zu präsentieren: Eine ureigene Adaption des Kultbuchs "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers.

An dieser musikalischen Lesung stehen eigene Kompositionen und freie Elemente gleichwertig nebeneinander, zudem kommt Dimitri Schostakowitschs Musik zu Ehren. 

Julius Griesenberg liest ausgewählte Episoden und schlüpft dabei in verschiedene Figuren. Die drei Musiker interpretieren die Musik auf ihre Weise: frech, zart, dröhnend, verführerisch, melodiös, tiefsinnig, rabautzig und manchmal qwertig. Qwertig? 

Mit Hilfe seines „Lexikons der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung“ erläutert Prof. Dr. Abdul Nachtigaller einzelne Begriffe, welche für das Verständnis Zamoniens von Bedeutung sind. Mit einfachen gestalterischen Mitteln bedient der Erzähler ausserdem einen antiquierten Hellraumprojektor und lässt so verschiedene Szenen oder Figuren auch visuell aufleben

Mit grossen Ohren und einer erfrischenden Unberechenbarkeit begibt sich das Ensemble mit der geneigten Zuhörerschaft auf phantastische Reisen...

Blaubart spielt Bartòk und Eigenes 2008 / 2009

Im Zentrum ihres ersten Programms stand das Stück „Contrasts“, eine Komposition für Violine, Klarinette und Klavier von Béla Bartòk. In Verbindung mit eigenen Kompositionen und frei improvisierter Musik kamen rein musikalische Konzerte und Programme in Kombination mit gelesenen Texten zur Aufführung.