Blaubarts Cox

Ein musikalisch literarischer Abend über die Vergänglichkeit

(und dem heitern Scheitern beim Versuch, sie auszuhebeln...)

Nächste Konzerte:

Fr 20. März 2020   Theater POTZTUUSIG, Dietikon

Sa 21. März 2020   Raum 132, Wetzikon

Fr 15. Mai 2020      Hegnerhof, Kloten

Weitere Konzerte in Planung: März - Mai 2020 / Saison 20/21

Mit Kompositionen von Philippe Manouri (Michigan Trio 1993), Boris Blacher (Klaviertrio 1970), Charles Ives (Largo 1934) und Eigenkreationen von Blaubart.


Ein Meister der Uhrenmacherei aus London soll in der Verbotenen Stadt in China Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind...


Blaubart verbinden die wunderliche, schroffe, zarte und zutiefst menschliche Geschichte über die Vergänglichkeit mit der ebenso vergänglichen und wunderlichen Welt ihrer Musik. Die MusikerInnen versuchen an jedem Abend, einen Zipfel der Unendlichkeit im Klanguniversum zu erhaschen, bevor der letzte Ton verklingt: Ausgestattet mit einer Sanduhr, die irgendwann zu rieseln aufhört, hat jeder Musiker nur eine begrenzte musikalische Lebenszeit zur Verfügung. 

Und wie der Uhrmacher auf den Gottkaiser warten muss, warten Blaubart auf ein schon fast mythisches Instrument: Das Teremin*. Die hypnotischen Töne werden durch einen Tanz der Hände und die daraus resultierende Beeinflussung eines elektromagnetischen Feldes erzeugt.


*Es wurde 1920 von Leon Teremin, einem nach Amerika emigrierten Russen erfunden und war eines der ersten elektronischen Instrumente.